Sicher ist sicher

Die Plattform Patientensicherheit hat unter Mitarbeit der Patientenanwaltschaften vor kurzem nicht nur einen relativ umfangreichen Leitfaden zum sicheren Krankenhausaufenthalt, sondern auch einen kompakten zweiseitigen Informationsfolder zum Thema Patientensicherheit im Krankenhaus herausgegeben. Der kurze und prägnante Folder enthält wichtige Infos und Fragestellungen über den sicheren Krankenhausaufenthalt.

Wer ist der für mich zuständige Mitarbeiter, was ist mein genaues gesundheitliches Problem, was kann ich zu meiner Behandlung beitragen und warum soll ich dies tun? Diese Fragen sollte eigentlich jeder Patient beantworten können. Auch grundlegendes Wissen über die Wirkungen und Nebenwirkungen der verabreichten oder verordneten Medikamente sollte vorhanden sein. Wenn Patienten Hilfsmittel fehlen, Hygienemängel oder Unfallrisiken entdeckt werden, sollten Patienten sich nicht scheuen, das Personal freundlich darauf aufmerksam zu machen. Auch nach der Entlassung aus dem Spital ist die Mitarbeit von Patienten gefragt. Wichtig ist hier, dass Patienten, die aus der Spitalsbehandlung entlassen werden, alle notwendigen Informationen haben: Dazu gehört ein Entlassungsgespräch mit einem Arzt genauso wie die Aufklärung über Verhaltensregeln oder Medikamente. Auch sollten alle weiterbehandelnden Stellen informiert sein und klar sein, an wen man sich in Notfällen wenden kann. Patienten sollten dafür sorgen, dass sie die notwendigen Informationen und Antworten im Zuge des Spitalsaufenthaltes erhalten. Man sollte auf jeden Fall nachfragen, wenn etwas gar nicht mitgeteilt oder nicht verstanden wird. Jede klärende Frage ist es wert, gestellt zu werden. Der Folder „sicher = sicher“ ist bei der Patientenanwaltschaft erhältlich und wird in Kürze auch auf unserer Internetseite (www.patientenanwalt-vbg.at) abrufbar sein.

Beitrag der Patientenanwaltschaft Vorarlberg

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